Als Steuerberater bin ich verpflichtet, meine Leistungen nach den gesetzlichen Vorschriften der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) abzurechnen. Zweck dieser Verordnung ist, sowohl im Interesse der Auftraggeber als auch im Interesse der Steuerberater angemessene Gebühren festzusetzen und durch Schaffung klarer Verhältnisse Auseinandersetzungen vermeiden zu helfen. Die Gebühren richten sich vornehmlich nach § 11 StBGebV unter Berücksichtigung aller Umstände, vor allem nach

1. dem Umfang und der Schwierigkeit der beruflichen Tätigkeit,

2. der Bedeutung der Angelegenheit sowie

3. den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Aufraggebers.

Die Gebühren werden als Wertgebühr oder als Zeitgebühr erhoben. Im Regelfall ist bei der Findung der angemessenen Gebühr von der Mittelgebühr auszugehen (die von mir jedoch häufig unterschritten wird). Ein Unterschreiten der gesetzlichen Mindestgebühren ist dem Steuerberater gewöhnlich untersagt.

Bei der Gebührenbemessung berücksichtige ich immer alle Umstände hinsichtlich Ihrer Angelegenheit, also nicht nur meinen tatsächlichen zeitlichen Aufwand, sondern auch deren wirtschaftliche Bedeutung für Sie. Vereinfacht gesagt, ein geringer Wert des Interesses führt zu einer niedrigen Gebühr, ein höherer Wert des Interesses zu einer höheren Gebühr.

Eine von der Gebührenordnung abweichende Honorarvereinbarung ist grundsätzlich möglich, jedoch dürfen hierbei die nach der Gebührenordnung angemessenen Gebühren nicht unterschritten werden.

Für ein umfassendes erstes Beratungsgespäch sieht die Gebührenordnung einen Gebührenrahmen bis höchstens € 190,00 zuzüglich Auslagen und Umsatzsteuer vor. Die Frage ob und gegebenenfalls in welchem Umfang eine Steuerberatung für Sie sinnvoll ist, kläre ich mit Ihnen gerne in einem ersten kostenfreien Kennenlerngespräch.